LANDESTHEATER
NIEDERBAYERN

REDESIGN 2019

Willkommen beim neuen Erscheinungsbild des Landestheaters Niederbayern.

Diese Seite ist ein direkter und unkomplizierter Weg zum gestalterischen Umgang mit dem Design des Landestheaters Niederbayern. Außerdem erhältst du einen Einblick in die Konzeption des Designs. Mit vielen Beispielen, die das Wesentliche vermitteln und zu Ideen anregen. Das Design ist kein statisches Gerüst mehr, sondern flexibel und ständig im Wandel. Deshalb findest du hier immer die aktuellsten Gestaltungselemente, die du frei auf allen Medienkanälen nutzen kannst.

Letztes Update 10.07.2019

Das Landestheater Niederbayern zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Alle beteiligten Schauspieler bis hin zur Kulisse müssen wandelbar sein.
  • Das Theater ist durch die verschiedenen Standorte immer in Bewegung.
  • Jede Bühne stellt ihre eigenen Anforderungen.
  • Das Landestheater Niederbayern sieht sich selbst als Kultureinrichtung für Menschen jeden Alters und jeden Milieus.
  • Es ist ein Verband, der verschiedene Spielstätte zusammenhält und verschiedenste Themen zentral organisiert.
  • Unter der Kampagne „Die Vielen“ setzt sich das Landestheater Niederbayern für die Freiheit der Menschen, des Denkens und insbesondere für die Freiheit der Kunst ein.

Aufbauend auf diesen Eigenschaften entwickelte sich die Idee der Klammer. Eine Klammer hat den Zweck etwas zusammenzuhalten und zu befestigen. Sie fast einzelne Elemente zusammen und stabilisiert diese. Sie ist ein Symbol für Verbundenheit und Zusammenhalt. Die Klammer spiegelt die Funktion des Landestheaters Niederbayern wieder. Dieses hält als Verband alle dazugehörigen Standorte zusammen und übernimmt dabei wichtige organisatorische Aufgaben. Je nach Bühne, Aufführung oder Zielgruppe muss das Theater wandelbar sein, genauso variabel ist der Inhalt einer Klammer und sie selbst.

DAS SYSTEM

Das Erscheinungsbild besteht aus den folgenden Elementen. Diese sind aber nicht in Stein gemeißelt sondern ständig in der Weiterentwicklung!

DAS LOGO

Die wechselnde Klammerform steht für Bewegung und Veränderung. Dies ist eine Anspielung auf das Landestheater Niederbayern, das zwei Ensemble hat, die von Spielstätte zu Spielstätte ziehen und dabei immer im Wandel sind. Dabei ist es essentiell sich den Gegebenheiten des jeweiligen Standorts anzupassen. Das Logo besteht aus dem zweizeiligen Schriftzug „Landestheater Niederbayern“ und einer äußeren Klammer. Dabei kann die Form variieren. Die Variationen reichen von der klassischen geschweiften Klammer bis hin zu einer extravaganten zickzack Form. Darin spiegelt sich die Vielfalt des Landestheaters wieder. Die Strichstärke der Klammer wurde an den Schriftzug angepasst. Im Logo wird der Schriftschnitt condensed, semi-bold verwendet. Condensed wurde gewählt, da der Schriftzug „Landestheater Niederbayern“ auch zweizeilig sehr langgezogen ist. Durch semi-bold wird er hervorgehoben. Das Logo kann in den beiden Hausfarben Schwarz oder Weiß abgebildet werden. Dadurch kann stets die Farbe mit dem größeren Kontrast gewählt werden.

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DAS MUSTER

Ein wichtiges Gestaltungselement des neuen Corporate Designs ist das moderne, grafische Muster. Es ist in Anlehnung an das Logo entstanden. Es bedient sich der unterschiedlichen Klammerformen und setzt sich aus einzelnen quadratischen Elementen zusammen. Dadurch ergibt sich ein modulares Muster. Pro Element wird ein Klammertyp verwendet. Es stehen sich dabei immer mindestens zwei Klammern gegenüber. Die einzelnen Elemente können variabel miteinander kombiniert werden. Um die Verwendung zu vereinfachen wurde ein Rapport in Illustrator erstellt. Dieser ermöglicht eine beliebig große Fläche mit einem Klick mit dem Muster zu befüllen. Der Rapport des Musters besteht aus 10 x 10 Elementen. Dadurch wird gewährleistet, dass sich die Anordnung auf großen Flächen nicht zu oft wiederholt und somit natürlich und locker wirkt. Das Muster ist vektorisiert und kann daher skaliert werden. Allerdings darf es nie so groß oder klein werden, dass die Elemente nicht mehr zu erkennen sind. Die Anordnung des Musters ist flexibel und die Elemente können bei Bedarf zukünftig erweitert werden.

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RASTER

ELEMENTE

RAPPORT

TYPOGRAFIE

Bei Barlow handelt es sich um eine leicht abgerundete, kontrastarme, groteske Schriftfamilie. Die nahezu gleichbleibende Strichstärke passt zur Formsprache der Klammerelemente und wirkt modern. Beim genaueren Betrachten fällt auf, dass die Schriftfamilie vor allem bei stärkeren Gewichten leicht abgerundete Kanten hat. Dies lässt sie weniger hart wirken, aber dennoch nicht weich aussehen. Sie wirkt dadurch eher zugänglich und freundlich. Die Schrift ist sehr gut lesbar, besitzt aber eigenständige Details wie z.B. den kurzen Mittelstrich beim großen E und F. Barlow wird unter der SIL Open Font Lizenz veröffentlicht und kann daher von jedem genutzt werden. Dieser Aspekt ist wichtig, da das Ziel darin besteht, das Design für alle zugänglich zu machen. Ein weiterer Grund für die Wahl ist die große Vielfalt an Stilen. Barlow umfasst 54 Varianten in drei Breiten und neun Stärken sowie eine Kursivschrift, die für große und kleine Digital- und Druckanwendungen geeignet sind. Die Schrift spiegelt sehr gut die Eigenschaften des Landestheater Niederbayern wieder: Modern, freundlich, anpassungsfähig und wandelbar.

Barlow

Barlow Condensed

FARBEN

Das gesamte Erscheinungsbild ist in Schwarz-Weiß gehalten. Schwarz steht für Kraft, Eleganz und Perfektion. Weiß vermittelt dem Auge die Abwesenheit von Farbe und erzeugt eine minimalistische Ästhetik. Es wirkt modern und simple. Weiß ist die neutralste aller Farben und schafft Raum für andere Nuancen und Inhalte. Kombiniert mit einem einfachen Schwarz wird es klassisch und minimalistisch. Bei Weiß dreht sich vieles um die Farben, mit denen man es kombiniert. Dies passt zum Landestheater Niederbayern, der als Verband einen Rahmen gibt und der eigentlichen Inhalt somit in den Mittelpunkt rückt. Die Kombination aus Schwarz und Weiß erzeugt einen hohen Kontrast, kann problemlos invertiert werden und ist dadurch sehr variable einsetzbar. Daher wird die Auswahl an Grafiken und Fotos, bspw. bei Plakaten, nicht durch die Farbenauswahl des Erscheinungsbildes eingeschränkt.

BILDSTIL

Der neue Bildstil stellt die perfekte Ergänzung zu den grafischen Designelementen dar. Die Bilder lassen das Erscheinungsbild lebendig werden. Sie sollen Emotionen beim Betrachter wecken und die Persönlichkeit Theaters vermitteln. Der Bildstil ist spannungsvoll und ist durch eine dunkle, kontrastreiche Farbgebung gekennzeichnet. Dabei soll der Kontrast die Szenerie in den Mittelpunkt stellen. Die Fotos sollen den Betrachter in die Atmosphäre eines Theaterbesuchs hineinversetzten. Von der spannungsvollen Stille vor dem Auftritt bis hin zu emotionsgeladenen Dynamik während der Darbietung. Die Fotografien lassen sich in folgende Kategorien einteilen (von links nach rechts):

  • Spielstätten: Hierzu zählen Aufnahmen von den Theatern und Bühnen. Gegenlichtsituationen oder ungewöhnliche Perspektiven verleihen den Bildern eine moderne und mystische Ästhetik. Dabei werden die Spielstätten ohne Menschen fotografiert. Dies verleiht den Bildern eine Spannungsvolle Stille.
  • Aufführungen: Zu den Aufführungen zählen Bilder, die während einer Darbietung aufgenommen werden. Diese Aufnahmen zeigen die Künstler in Aktion. Der Fokus liegt darauf Bewegung und Dynamik auf dem Foto einzufangen. Die Bilder sollen den Betrachter in die jeweilige Situation der Vorstellung hineinversetzten und vermitteln deshalb die Atmosphäre der Szenerie.
  • Strukturen und Details: Strukturen und Details vermitteln Gefühle an den Betrachter. Samte Oberflächen werden mit weich und geschmeidig assoziiert, Eis mit kalt und glatt und Stein mit rau und hart. Diese Effekte können gezielt genutzt werden um bspw. dem Betrachter die Stimmung einer Veranstaltung zu vermitteln, ohne zu sehr von den Textelementen eines Plakates abzulenken oder zu viel von Szenerie zu verraten.
  • Inszenierungen: Die Bilder aus dieser Kategorie sollen die Essenz des Themas/ der Aufführung verkörpern. Hierzu werden Personen oder Objekte abgebildet. Es handelt sich um inszenierte Studioaufnahmen, die sich an Portraits und dem Stillleben der alten Meister orientierten. Wie z.B. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer oder „Fische und Zwiebeln“ Giovanni Battista Ruoppolo. Diese Bilder vermitteln dem Betrachter eine intensive, spannungsvolle Stille. Der Hintergrund wird dunkel bis schwarz gehalten, um dadurch das Motiv hervorzuheben.

Durch diesen konsistenten Bildstil wird ein hoher Wiedererkennungswert über alle Medien hinweg geschaffen.

ICONS

Die erstellten Icons orientieren sich an der Strichstärke der Klammerform und wurden im gleichen quadratischen Raster wie das Muster erstellt. Die Formsprache der Icons ist an das Muster angelehnt und passt somit zum Gesamtbild der Gestaltung. Diese können dadurch nahtlos in das bestehende Design integriert werden. Die bisher erstellten Icons bilden eine Basisauswahl, die zukünftig erweitert wird.

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ANWENDUNGSBEISPIELE

Im Folgenden sind Beispiele aufgeführt, die zeigen wie das Erscheinungsbild angewendet werden kann und Anregungen für weiter Ideen liefern.

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